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5 überraschende Schadstoffe in Ihrem Leitungswasser

por Dr. Jonathan Doyle - Updated January 10, 2026
Als Umweltpolitischer Berater habe ich an Vorschriften zur Grundwasserqualität gearbeitet. Diese Erfahrung hat mein Vertrauen in unsere kommunalen Wasserversorgungssysteme enorm gestärkt, da ich gesehen habe, wie intensiv unsere Trinkwassersysteme überwacht werden. Leitungswasser zu nutzen bringt viele Vorteile mit sich. Für alle, die umweltbewusst handeln möchten, reduziert Leitungswasser unseren ökologischen Fußabdruck und unseren Beitrag zur Plastikverschmutzung, da weniger Flaschenwasser benötigt wird. Ganz zu schweigen davon, dass es kostenlos ist!
Trotz der vielen Vorteile des Trinkens von Leitungswasser setzen wir möglicherweise unbewusst unsere Gesundheit aufs Spiel. Trotz strenger Trinkwasserstandards fließen schädliche Schadstoffe weiterhin aus den Wasserhähnen in Haushalten in den USA. Diese verborgenen Kontaminanten sind praktisch nicht nachweisbar, was uns den Eindruck vermittelt, dass unser Leitungswasser sicher zu trinken sein muss.
Hier sind fünf überraschende Schadstoffe im Leitungswasser, warum sie gefährlich sind und wie Sie Ihr Zuhause und Ihre Gesundheit schützen können.

1. PFAS – „Forever Chemicals“

PFAS sind eine Gruppe von über 12.000 Chemikalien, die in alltäglichen Haushaltsgegenständen wie Antihaft-Kochgeschirr, wasserabweisender Kleidung und Lebensmittelverpackungen verwendet werden. Sie sind besser bekannt als „Forever Chemicals“, da sie sich im Laufe der Zeit im Körper anreichern. Fast alle Amerikaner haben nachweisbare PFAS-Werte im Blut. Studien zeigen, dass PFAS über Jahre im Körper verbleiben können und langsam das Risiko schwerwiegender Gesundheitsprobleme erhöhen. Dazu gehören hormonelle und endokrine Störungen, Entwicklungsprobleme bei Kindern, Leber- und Nierenschäden sowie Hoden- und Nierenkrebs.
PFAS kommen in suburbanen Wassersystemen stark vor. Vororte in New York sind weit verbreitet kontaminiert. Jüngste Tests haben erhöhte PFAS-Werte in den Trinkwassersystemen der Landkreise Westchester, Rockland, Nassau und Suffolk festgestellt, was Hunderttausende von Bewohnern betrifft.
PFAS können in Ihrem Leitungswasser enthalten sein
Ein weiterer besorgniserregender Faktor ist, dass PFAS gegenüber den meisten Standard-Wasseraufbereitungsmethoden resistent sind. Gängige Verfahren wie das Abkochen von Wasser können PFAS sogar noch weiter konzentrieren. In einigen Fällen verfügen kommunale Wasserversorgungssysteme häufig nicht über die Technologie, um PFAS zu entfernen, insbesondere bei älterer Infrastruktur.
Deshalb sind Heimsysteme zur Wasserfiltration essenziell. Erstaunlicherweise sind Filteranlagen eine der wenigen Technologien, die PFAS auf nahezu nicht nachweisbare Werte reduzieren können.
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2. Blei – Ein Neurotoxin in der Rohrleitung

Blei ist ein starkes Neurotoxin, das insbesondere bei Kindern, Säuglingen und sich entwickelnden Föten irreversible Schäden verursachen kann. Selbst in extrem niedrigen Konzentrationen wird es mit Lernschwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungsverzögerungen und Hörstörungen bei Kindern in Verbindung gebracht. Bei Erwachsenen kann eine langfristige Exposition das Risiko für Bluthochdruck, Nierenschäden und Fortpflanzungsprobleme erhöhen.
Blei gelangt am häufigsten in unser Trinkwasser, nachdem es die Aufbereitungsanlage verlassen hat, da es aus alten Rohrleitungen und häuslicher Installation ausgewaschen wird. Das bedeutet, dass Bleiexposition lokal, unvorhersehbar und schwer durch kommunale Überwachung zu kontrollieren ist. Obwohl Trinkwassersysteme streng reguliert sein können, können sie uns nicht immer vor Quellen in unseren eigenen Häusern schützen.
In deutschen Städten zeigen Untersuchungen, dass vor allem ältere Wohngebäude in Städten wie Berlin, Hamburg oder München noch Bleirohre in der Hausinstallation haben. In vielen Haushalten können deshalb geringe Bleimengen ins Trinkwasser gelangen. Obwohl das öffentliche Trinkwasser in Deutschland generell den strengen gesetzlichen Grenzwerten entspricht, hängt die Exposition stark von der individuellen Hausinstallation ab.
alte
Wasserleitungen
In deutschen Städten haben Untersuchungen gezeigt, dass insbesondere in älteren Wohngebäuden erhöhte Bleiwerten im Leitungswasser vorkommen können. Alte Hausinstallationen, korrodierende Rohre und Bleirohre sind die Hauptquellen – Probleme, die insbesondere ältere Gebäude und weniger modernisierte Wohnanlagen betreffen.
Laut dem Robert Koch-Institut und der Weltgesundheitsorganisation gibt es keinen sicheren Grenzwert für Bleiexposition. Blei ist unsichtbar, geschmack- und geruchlos – ohne Test weiß man nicht, dass es vorhanden ist. Das macht Heimsysteme zur Wasserfiltration zu einer der effektivsten Strategien, um die Gesundheit zu schützen.

3. Arsen – Das natürlich vorkommende Gift

Arsen ist ein natürlich vorkommendes Element in Boden und Gestein, das bei Aufnahme verschiedene Krebsarten und Lungenschäden verursachen kann. Arsen gelangt sowohl durch natürliche Prozesse als auch menschliche Aktivitäten ins Grundwasser und kann in Trinkwasser in verschiedenen Regionen Deutschlands gefunden werden. Langfristige Exposition gegenüber Arsen wird mit Haut-, Lungen-, Blasen- und Nierenkrebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Entwicklungsstörungen in Verbindung gebracht.
Arsen ist weder sichtbar, noch riech- oder schmeckbar, aber langfristige Aufnahme, selbst in geringen Mengen, kann ernsthafte gesundheitliche Folgen haben.
Da Arsen geologisch bedingt ist, können sowohl ländliche als auch städtische Gebiete betroffen sein.
Arsentest
In einigen Regionen kann Arsen im Trinkwasser vorkommen, besonders bei privaten Brunnen, sodass regelmäßige Tests empfohlen werden.
Auch in ländlichen Gebieten Deutschlands stellen private Brunnen ein ernstes Problem dar. Viele private Brunnen werden nur unregelmäßig getestet, sodass sehr hohe Arsenbelastungen möglich sind. Laut Schätzungen verlassen sich Millionen von Menschen in ländlichen Regionen auf private Brunnen für ihr Trinkwasser.
Leider sind die Regelungen für die Überwachung und Behandlung von Kontaminationen in Brunnenwasser uneinheitlich. Die Auswirkungen des Klimawandels und zunehmender menschlicher Eingriffe verschärfen die Verschmutzung von Grundwasserquellen zusätzlich. Die Auswirkungen von Arsen sind kumulativ, da sich die Schäden im Körper über die Zeit aufbauen. Deshalb ist eine frühzeitige, proaktive Filtration entscheidend.

4. Nitrat – Die versteckte Düngemittel-Chemikalie

Man denkt bei Nitrat vielleicht an landwirtschaftliche Betriebe, doch Nitrat gelangt auch in städtische Wassersysteme durch Düngemittelabwässer, Kleinkläranlagen und tierische Abfälle.
Erhöhte Nitratwerte bergen ernste Gesundheitsrisiken, insbesondere für Säuglinge unter 6 Monaten. Die bekannteste Gefahr ist das sogenannte „Blausyndrom“ bei Babys. Langfristige Exposition bei Erwachsenen wird zudem mit Schilddrüsenerkrankungen, bestimmten Krebsarten und Fortpflanzungsproblemen in Verbindung gebracht.
Ein Glas mit Leitungswasser füllen
In Deutschland haben in den letzten Jahren mehrere Vororte und städtische Gebiete Warnungen herausgegeben, nachdem die Nitratwerte im öffentlichen Trinkwasser die empfohlenen Grenzwerte überschritten hatten. In einem Fall wurden Nitratwerte von 11,9 mg/L gemessen, über dem in Deutschland empfohlenen Grenzwert von 50 mg/L. Familien wurde geraten, das Wasser nicht abzukochen, da dies die Nitratkonzentration erhöht, anstatt sie zu reduzieren.
Nitrat wird zunehmend sowohl in suburbanen als auch städtischen Gebieten zu einem Problem, insbesondere in landwirtschaftlich geprägten Regionen. Da Nitrat farb-, geruch- und geschmacklos ist, kann man es nur durch Labortests oder Filtration nachweisen.

5. Desinfektionsnebenprodukte (DBPs) – Folge der Desinfektion

Die Wasserdesinfektion ist entscheidend, um Krankheitserreger abzutöten. Wasserwerke verwenden Chlor und Chloramine, um das öffentliche Trinkwasser zu desinfizieren. Was kann dabei schiefgehen? Wenn diese Chemikalien mit organischen Stoffen im Wasserversorgungssystem reagieren, entstehen Desinfektionsnebenprodukte (DBPs) wie Trihalomethane (THMs) und Halogenessigsäuren (HAAs). Einige dieser Nebenprodukte stehen im Zusammenhang mit Krebs, negativen Auswirkungen auf die Fortpflanzung und Nierenproblemen.
In Deutschland wurden in Untersuchungen von Trinkwasserproben ebenfalls Desinfektionsnebenprodukte festgestellt, wobei manche Werte nahe oder über den Empfehlungen der Umweltbehörden lagen. Besonders ältere Wasserwerke, die noch auf traditionelle Chlorierung setzen, können höhere Mengen dieser Nebenprodukte produzieren.
Obwohl die Desinfektion entscheidend ist, werden die Folgen oft unterschätzt, da die Nebenprodukte langsam wirken und unsichtbar sind.

Was Sie tun können – Warum Filtration wichtig ist

Wie in diesem Artikel gezeigt, kann selbst behandeltes Leitungswasser eine überraschende Anzahl von Schadstoffen enthalten – darunter PFAS, Blei, Arsen, Nitrat und Desinfektionsnebenprodukte. Deshalb ist eine Wasserfiltration zu Hause entscheidend, um die Gesundheit Ihrer Familie zu schützen.
Das Waterdrop X Series RO-System kann dabei helfen, diesen Schutz zu gewährleisten. Dieses System entfernt nahezu 99 % der wichtigsten Schadstoffe, einschließlich PFAS, Blei, Arsen, Nitrat und Desinfektionsnebenprodukte. Dies wird durch eine mehrstufige Filtration erreicht, die eine Umkehrosmose-Membran, Aktivkohle und UV-Sterilisation (bei ausgewählten Modellen) nutzt. Für eine gleichbleibende Leistung verfügt das System über intelligente Überwachung und einen einfachen Filterwechsel. Ein Umstieg auf Flaschenwasser ist nicht nötig!
Filtration sorgt für Sicherheit, indem Sie kontrollieren können, was aus Ihrem Wasserhahn kommt. Ein fortschrittliches Filtersystem wie die Waterdrop X Series hilft Ihnen, Ihre Gesundheit zu schützen und gleichzeitig die Umwelt – ganz stressfrei!

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