Als Umweltpolitischer Berater habe ich an Vorschriften zur Grundwasserqualität gearbeitet. Diese Erfahrung hat
mein Vertrauen in unsere kommunalen Wasserversorgungssysteme enorm gestärkt, da ich gesehen habe, wie intensiv
unsere Trinkwassersysteme überwacht werden. Leitungswasser zu nutzen bringt viele Vorteile mit sich. Für alle,
die umweltbewusst handeln möchten, reduziert Leitungswasser unseren ökologischen Fußabdruck und unseren Beitrag
zur Plastikverschmutzung, da weniger Flaschenwasser benötigt wird. Ganz zu schweigen davon, dass es kostenlos
ist!
Trotz der vielen Vorteile des Trinkens von Leitungswasser setzen wir möglicherweise unbewusst unsere Gesundheit
aufs Spiel. Trotz strenger Trinkwasserstandards fließen schädliche Schadstoffe weiterhin aus den Wasserhähnen in
Haushalten in den USA. Diese verborgenen Kontaminanten sind praktisch nicht nachweisbar, was uns den Eindruck
vermittelt, dass unser Leitungswasser sicher zu trinken sein muss.
Hier sind fünf überraschende Schadstoffe im Leitungswasser, warum sie gefährlich sind und wie Sie Ihr Zuhause
und Ihre Gesundheit schützen können.
1. PFAS – „Forever Chemicals“
PFAS sind eine Gruppe von über 12.000 Chemikalien,
die in alltäglichen Haushaltsgegenständen wie Antihaft-Kochgeschirr,
wasserabweisender Kleidung und Lebensmittelverpackungen verwendet werden. Sie
sind besser bekannt als „Forever Chemicals“, da sie sich im Laufe der Zeit im
Körper anreichern. Fast alle Amerikaner haben nachweisbare PFAS-Werte im Blut.
Studien zeigen, dass PFAS über Jahre im Körper verbleiben können und langsam
das Risiko schwerwiegender Gesundheitsprobleme erhöhen. Dazu gehören hormonelle
und endokrine Störungen, Entwicklungsprobleme bei Kindern, Leber- und
Nierenschäden sowie Hoden- und Nierenkrebs.
PFAS kommen in suburbanen Wassersystemen stark vor. Vororte in New York sind
weit verbreitet kontaminiert.
Jüngste Tests haben erhöhte PFAS-Werte in den Trinkwassersystemen der Landkreise Westchester, Rockland, Nassau
und Suffolk festgestellt, was Hunderttausende von Bewohnern betrifft.
Ein weiterer besorgniserregender Faktor ist, dass PFAS gegenüber den meisten
Standard-Wasseraufbereitungsmethoden resistent sind. Gängige Verfahren wie das Abkochen von Wasser können PFAS
sogar noch weiter konzentrieren. In einigen Fällen verfügen kommunale Wasserversorgungssysteme häufig nicht über
die Technologie, um PFAS zu entfernen, insbesondere bei älterer Infrastruktur.
Deshalb sind Heimsysteme zur Wasserfiltration essenziell. Erstaunlicherweise sind Filteranlagen eine der wenigen
Technologien, die PFAS auf nahezu nicht nachweisbare Werte reduzieren können.
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2. Blei – Ein Neurotoxin in der Rohrleitung
Blei ist ein starkes Neurotoxin, das insbesondere
bei Kindern, Säuglingen und sich entwickelnden Föten irreversible Schäden
verursachen kann. Selbst in extrem niedrigen Konzentrationen wird es mit
Lernschwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungsverzögerungen und
Hörstörungen bei Kindern in Verbindung gebracht. Bei Erwachsenen kann eine
langfristige Exposition das Risiko für Bluthochdruck, Nierenschäden und
Fortpflanzungsprobleme erhöhen.
Blei gelangt am häufigsten in unser Trinkwasser, nachdem es die Aufbereitungsanlage verlassen hat, da es aus
alten Rohrleitungen und häuslicher Installation ausgewaschen wird. Das bedeutet, dass Bleiexposition lokal,
unvorhersehbar und schwer durch kommunale Überwachung zu kontrollieren ist. Obwohl Trinkwassersysteme streng
reguliert sein können, können sie uns nicht immer vor Quellen in unseren eigenen Häusern schützen.
In deutschen Städten zeigen Untersuchungen, dass vor allem ältere Wohngebäude in Städten wie Berlin, Hamburg
oder München noch Bleirohre in der Hausinstallation haben. In vielen Haushalten können deshalb geringe
Bleimengen ins Trinkwasser gelangen. Obwohl das öffentliche Trinkwasser in Deutschland generell den strengen
gesetzlichen Grenzwerten entspricht, hängt die Exposition stark von der individuellen Hausinstallation ab.
In deutschen Städten haben Untersuchungen gezeigt, dass insbesondere in älteren Wohngebäuden erhöhte Bleiwerten
im Leitungswasser vorkommen können. Alte Hausinstallationen, korrodierende Rohre und Bleirohre sind die
Hauptquellen – Probleme, die insbesondere ältere Gebäude und weniger modernisierte Wohnanlagen betreffen.
Laut dem Robert Koch-Institut und der Weltgesundheitsorganisation gibt es keinen sicheren Grenzwert für
Bleiexposition. Blei ist unsichtbar, geschmack- und geruchlos – ohne Test weiß man nicht, dass es vorhanden ist.
Das macht Heimsysteme zur Wasserfiltration zu einer der effektivsten Strategien, um die Gesundheit zu schützen.
3. Arsen – Das natürlich vorkommende Gift
Arsen ist ein natürlich vorkommendes Element in
Boden und Gestein, das bei Aufnahme verschiedene Krebsarten und Lungenschäden
verursachen kann. Arsen gelangt sowohl durch natürliche Prozesse als auch
menschliche Aktivitäten ins Grundwasser und kann in Trinkwasser in
verschiedenen Regionen Deutschlands gefunden werden. Langfristige Exposition
gegenüber Arsen wird mit Haut-, Lungen-, Blasen- und Nierenkrebs,
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Entwicklungsstörungen in Verbindung gebracht.
Arsen ist weder sichtbar, noch riech- oder schmeckbar, aber langfristige Aufnahme, selbst in geringen Mengen,
kann ernsthafte gesundheitliche Folgen haben.
Da Arsen geologisch bedingt ist, können sowohl ländliche als auch städtische Gebiete betroffen sein.
In einigen Regionen kann Arsen im Trinkwasser vorkommen, besonders bei privaten Brunnen, sodass regelmäßige
Tests empfohlen werden.
Auch in ländlichen Gebieten Deutschlands stellen private Brunnen ein ernstes Problem dar. Viele private Brunnen
werden nur unregelmäßig getestet, sodass sehr hohe Arsenbelastungen möglich sind. Laut Schätzungen verlassen
sich Millionen von Menschen in ländlichen Regionen auf private Brunnen für ihr Trinkwasser.
Leider sind die Regelungen für die Überwachung und Behandlung von Kontaminationen in Brunnenwasser
uneinheitlich. Die Auswirkungen des Klimawandels und zunehmender menschlicher Eingriffe verschärfen die
Verschmutzung von Grundwasserquellen zusätzlich. Die Auswirkungen von Arsen sind kumulativ, da sich die Schäden
im Körper über die Zeit aufbauen. Deshalb ist eine frühzeitige, proaktive Filtration entscheidend.
4. Nitrat – Die versteckte Düngemittel-Chemikalie
Man denkt bei Nitrat vielleicht an
landwirtschaftliche Betriebe, doch Nitrat gelangt auch in städtische
Wassersysteme durch Düngemittelabwässer, Kleinkläranlagen und tierische
Abfälle.
Erhöhte Nitratwerte bergen ernste Gesundheitsrisiken, insbesondere für Säuglinge unter 6 Monaten. Die
bekannteste Gefahr ist das sogenannte „Blausyndrom“ bei Babys. Langfristige Exposition bei Erwachsenen wird
zudem mit Schilddrüsenerkrankungen, bestimmten Krebsarten und Fortpflanzungsproblemen in Verbindung gebracht.
In Deutschland haben in den letzten Jahren mehrere Vororte und städtische Gebiete Warnungen herausgegeben,
nachdem die Nitratwerte im öffentlichen Trinkwasser die empfohlenen Grenzwerte überschritten hatten. In einem
Fall wurden Nitratwerte von 11,9 mg/L gemessen, über dem in Deutschland empfohlenen Grenzwert von 50 mg/L.
Familien wurde geraten, das Wasser nicht abzukochen, da dies die Nitratkonzentration erhöht, anstatt sie zu
reduzieren.
Nitrat wird zunehmend sowohl in suburbanen als auch städtischen Gebieten zu einem Problem, insbesondere in
landwirtschaftlich geprägten Regionen. Da Nitrat farb-, geruch- und geschmacklos ist, kann man es nur durch
Labortests oder Filtration nachweisen.
5. Desinfektionsnebenprodukte (DBPs) – Folge der Desinfektion
Die Wasserdesinfektion ist entscheidend, um
Krankheitserreger abzutöten. Wasserwerke verwenden Chlor und Chloramine, um das
öffentliche Trinkwasser zu desinfizieren. Was kann dabei schiefgehen? Wenn
diese Chemikalien mit organischen Stoffen im Wasserversorgungssystem reagieren,
entstehen Desinfektionsnebenprodukte (DBPs) wie Trihalomethane (THMs) und
Halogenessigsäuren (HAAs). Einige dieser Nebenprodukte stehen im Zusammenhang
mit Krebs, negativen Auswirkungen auf die Fortpflanzung und Nierenproblemen.
In Deutschland wurden in Untersuchungen von Trinkwasserproben ebenfalls Desinfektionsnebenprodukte festgestellt,
wobei manche Werte nahe oder über den Empfehlungen der Umweltbehörden lagen. Besonders ältere Wasserwerke, die
noch auf traditionelle Chlorierung setzen, können höhere Mengen dieser Nebenprodukte produzieren.
Obwohl die Desinfektion entscheidend ist, werden die Folgen oft unterschätzt, da die Nebenprodukte langsam
wirken und unsichtbar sind.
Was Sie tun können – Warum Filtration wichtig ist
Wie in diesem Artikel gezeigt, kann selbst
behandeltes Leitungswasser eine überraschende Anzahl von Schadstoffen enthalten
– darunter PFAS, Blei, Arsen, Nitrat und Desinfektionsnebenprodukte. Deshalb
ist eine Wasserfiltration zu Hause entscheidend, um die Gesundheit Ihrer
Familie zu schützen.
Das
Waterdrop X
Series RO-System kann dabei helfen, diesen Schutz zu gewährleisten. Dieses System entfernt
nahezu 99 % der wichtigsten Schadstoffe, einschließlich PFAS, Blei, Arsen, Nitrat und
Desinfektionsnebenprodukte. Dies wird durch eine mehrstufige Filtration erreicht, die eine Umkehrosmose-Membran,
Aktivkohle und UV-Sterilisation (bei ausgewählten Modellen) nutzt. Für eine gleichbleibende Leistung verfügt das
System über intelligente Überwachung und einen einfachen Filterwechsel. Ein Umstieg auf Flaschenwasser ist nicht
nötig!
Filtration sorgt für Sicherheit, indem Sie kontrollieren können, was aus Ihrem Wasserhahn kommt. Ein
fortschrittliches Filtersystem wie die Waterdrop X Series hilft Ihnen, Ihre Gesundheit zu schützen und
gleichzeitig die Umwelt – ganz stressfrei!